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Mit Wechselbädern gegen Erkältungsviren und Herbstblues

Herbstzeit ist Erkältungszeit – aber nicht im Kloster St. Josef in Neumarkt: hier bietet Sr. Antonina Firsching ihren Mitschwestern Anwendungen nach den „fünf Säulen“ des Pfarrer Sebastian Kneipp an. Sie stärken nicht nur die Abwehr, sondern machen auch gute Laune.

Während im Sommer bei den Kneippschen Behandlungen außen eher kaltes Wasser zum Einsatz kommt, ist im Herbst und Winter im Haus eher warmes Wasser gefragt mit Wechselbädern an Füßen und Armen. Zudem schwört Sr. Antonia auf die regelmäßige Massage mit Pferdesalbe und den Einsatz von japanischem Minzöl. 

Mittlerweile hat sich ein Kreis von 15 bis 17 Schwestern gebildet, die regelmäßig teilnehmen. Damit die Teilnehmerinnen wissen, welche Anwendungen auf dem Programm stehen und für was diese gut sind, hängt Sr. Antonina alle vier Wochen eine neue Info in jedem Kloster-Stockwerk aus. Sie hat eine umfangreiche Kneippausbildung und langjährige Erfahrung im „Kneippen“ für Kinder und Erwachsene.

 „Gerade in der dunklen Jahreszeit zeigen die Anwendungen nicht nur vielerlei positive gesundheitsfördernde Wirkungen, sondern auch willkommen „Nebenwirkungen““, meint sie schmunzelnd, „denn wenn man miteinander kneippt, kann man in vielerlei Hinsicht aus sich herausgehen. Dabei geht es nicht verbissen, sondern sehr humorvoll zu. Alle nehmen Anteil aneinander. Unsere Körperwahrnehmung öffnet den Zugang zu Empfindungen und Gedanken, zu Seele und Geist.“ 

Ganz im Sinne von Teresa von Avila, die schon vor mehr als 500 Jahren wusste: „„Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen!“

 

 

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Häufig gestellte Fragen

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