in der Slowakei






Inspiriert durch das Charisma von Mutter Alfons Maria, setzen sich die Schwestern der Provinz Slowakei für die ganzheitliche Förderung ihrer Mitmenschen ein. Sie sollen Gottes nie endende Zuwendung und Barmherzigkeit erfahren können.
 
Die Schwestern der slowakischen Provinz engagieren sich
in der Pastoralarbeit,
o in der Katechese bei Kindern und Jugendlichen,
o in der Jugendarbeit,
o in der Haushaltsführung und Verwaltung von Pfarrhäusern und Seelsorgseinheiten.
In der Sozialarbeit sind sie als Krankenschwestern in karitativen Einrichtungen oder arbeiten mit sozialen und kirchlichen Verbänden zusammen.
Die Versorgung ihrer kranken und älteren Mitschwestern ist ihnen ein besonderes Anliegen.
 
Zur Geschichte der Schwestern in der Slowakei
Von 1916 bis 2009 haben die „Schwestern vom Heiligsten Heiland“ als selbständige Kongregation eine bewegende Geschichte erlebt. Sie war geprägt von den großen politischen Umwälzungen im Europa des 20. Jahrhunderts.
 
Ihre Verbindung zur Ursprungskongregation der Niederbronner Schwestern geht über Wien: Bereits 1866 war die von Niederbronn aus gegründete Wiener Niederlassung als "Kongregation der Töchter des göttlichen Heilandes" selbständig geworden. Schwestern dieser Ordensgemeinschaft kamen 1896 nach Bratislava (Preßburg).
 
Einschneidende politische Veränderungen während des 1. Weltkriegs waren
1916 dann der Grund für die Abtrennung und Neugründung der "Schwestern vom Heiligsten Heiland" mit Sitz in Bratislava.
 
Während der Zeit des Nationalsozialismus (1933 – 45) konnten die Schwestern ihre Aufgaben nur noch sehr eingeschränkt ausüben. Auch danach galt es, vielfältige Barrieren und Verfolgungen zu überwinden, bevor sich der „eiserne Vorhang“ nach einem über vierzigjährigem kommunistischem Regime wieder öffnete. Die „sanfte Revolution“ (Nov./Dez. 1989) und die staatliche Trennung der Slowakei von Tschechien (1. Jan. 1993) ermöglichte eine neue apostolische Ausfaltung.
 
Nach einer Zeit des „inneren“ Wiederaufbaues der Kongregation nahmen die Schwestern die aktuellen Sorgen und Nöte der Menschen in den Blick und entwickelten ihren Sendungsauftrag.
Nach einer langjährigen Zeit der Vorbereitung kam es zur Fusion der „Kongregation der Schwestern vom Heiligsten Heiland“ mit der Ursprungskongregation der „Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern)“. So entstand 2009 die Provinz Slowakei mit Gemeinschaften auch in Tschechien und Ungarn. Die bisherigen deutschen Niederlassungen wurden in die Provinz Deutschland und Österreich eingegliedert.
 
 


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