in Österreich





Hier arbeiten Schwestern vom Göttlichen Erlöser vor allem in der
 
• Kranken- und Altenpflege
 
derzeit z. B. im "Marienheim" in Gablitz bei Wien
 
• Erziehungs- und Bildungsarbeit
 
in Kindergärten, Horten und Schulen (früher speziell für Mädchen), z. B im Bildungszentrum Kenyongasse "Mater Salvatoris" in Wien. Die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Eltern in schwierigen Situationen ist ein besonders wichtiger Dienst der Schwestern.
 
Die Kongregation hat in diesem Land eine bewegte Geschichte erlebt:
 
Auf Ersuchen eines karitativen Vereines kamen 1857 Schwestern aus Niederbronn nach Wien, um Waisenkinder zu betreuen und Kranke in ihren Wohnungen zu pflegen. Vom Haus in der Kaiserstraße aus entstanden bald weitere Gemeinschaften in der österreichisch-ungarischen Monarchie. Die zuständigen Bischöfe sahen in der weiten Entfernung vom Zentrum der Ordensgemeinschaft (Bad Niederbronn im Elsass) ein Hindernis für deren Wachstum in Österreich und Ungarn.
 
Daher schufen sie selbständige Kongregationen mit eigenen Mutterhäusern:
 
1866 in Wien ("Töchter des göttlichen Heilandes)
 
1867 in Sopron/Ungarn ("Töchter des göttlichen Erlösers")
 
1916 in Bratislava/Slowakei ("Schwestern vom Allerheiligsten Heiland")
 
In der Zeit des Nationalsozialismus (1938 - 1945) wurden die Schulen beschlagnahmt. Die Schwestern konnten nur in der Krankenpflege und in Pfarren tätig sein. Die Zahl der Mitglieder der Ordensgemeinschaft ging deutlich zurück.
 
Seit 1938 arbeiten Schwestern aus Österreich auch in Argentinien. Inzwischen gehören auch südamerikanische Schwestern zur dortigen Delegation.
 
In den letzten 40 Jahren verstärkten sich die Beziehungen zum Ursprungsort, zur Generalleitung in Oberbronn und zu den Schwestern in Frankreich und Deutschland. Dieser Prozess führte
 
1999 erfolgte die Fusion mit der Ursprungskongregation.
 
Damit wurde aus der „Wiener Kongregation“ die „Österreichische Provinz“ und die „Delegation Argentinien“.
 
Am 10. April 2005 wurde die österreichische Provinz mit der Provinz Deutschland unter eine gemeinsame Leitung zusammengeführt.


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