Am 28. Aug. 1849 zog Elisabeth Eppinger mit acht jungen Frauen in das „Klösterle“ von Niederbronn/Elsass ein. Dieses Datum gilt als Gründungstag unserer Kongregation der
 
 
 

TÖCHTER DES GÖTTLICHEN ERLÖSERS
zur Verpflegung armer Kranken und zur Unterstützung anderer Armen

[ab 1863:]
SCHWESTERN VOM ALLERHEILIGSTEN HEILANDE



[seit 1979:]
SCHWESTERN VOM GÖTTLICHEN ERLÖSER
(NIEDERBRONNER SCHWESTERN)
 
 
Der Name war und ist Programm. Denn das Geheimnis der Erlösung ist bis heute prägend für die Spiritualität dieser und vier weiterer Kongregationen, die aus dieser Gründung hervorgehen sollten. Am 10. September erhielt Elisabeth mit dem Ordenskleid auch ihren Ordensnamen: Alfons Maria. Bis Oktober 1849 war die Gemeinschaft bereits auf 20 Mitglieder angewachsen.




„Klösterle“ in Niederbronn - 1849 und Neubau von 1852

Zu dieser Zeit beginnen Mutter Alfons Maria und ihre Schwestern mit ihrem Dienst, wie er in den Statuten der Gemeinschaft festgelegt ist. „Die wirklich Armen und bedürftigen Kranken in ihren Häusern aufsuchen...“ sehen sie als vorrangige Aufgabe. Sie sind aber auch frei, „Kranke der Wohlhabenden zu pflegen“. Ihr Dienst geschieht unentgeltlich. Freiwillige Gaben aber nehmen sie gerne an, um damit den Armen zu helfen, nach dem Schriftwort: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).
Zur Sorge um die Kranken kommt sehr bald auch die für Kinder und alte Menschen.
 
Von Anfang an suchten die Schwestern bei ihrem Dienst die Zusammenarbeit mit kirchlichen Organisationen, mit Verbänden, Gruppen und Einzelpersonen. Sie gingen dort hin, wohin sie gerufen wurden – und fragten dabei nicht nach Ansehen, Herkunft und Religion.


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