Was bedeutet es, in einer Wohlstandsgesellschaft freiwillig die Armut zu leben?


Verzicht macht frei von Besitzansprüchen und Habenwollen, macht damit innerlich frei für Christus und Mitmenschen.
Hilft, gelassen umzugehen mit materiellen und geistigen Gütern und sie mit anderen zu teilen.
Leben in frei gewählter Armut ist Zeichen für unbedingtes Vertrauen zu Gott und Hinweis auf „bleibende“ Güter.


Hilfen

Sich persönlich und gemeinschaftlich überprüfen.
Als Beschenkte leben.
In Dankbarkeit und Zufriedenheit Gegebenheiten des Alltags annehmen.
In Gütergemeinschaft alles zusammenlegen und anderen, vor allem benachteiligten Menschen das Notwendige zukommen lassen.
Einfachheit im Lebensstil und Gastfreundschaft.


...wisst, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe getan hat: Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen.
(2 Korinther 8, 9)


Das Gelübde der Armut hindert uns nicht, die Dinge die Gott geschaffen hat, zu lieben; vielmehr hilft es uns, dass wir uns nicht an sie binden, sondern in innerer Freiheit uns selbst und das, was wir haben in den Dienst des Reiches Gottes zu stellen.
(Lebensordnung, Nr. 33)


Einer Seele, die ihr ganzes Vertrauen auf Gott setzt, kann nie etwas fehlen; sie wird immer erhalten, was zu ihrem Unterhalte notwendig ist.
(Wort von Mutter Alfons Maria)





Gott, unser Schöpfer,:
Die Gegensätze in der Welt klagen uns an.
Reichtum und Not,
Hunger und Überfluss,
Sorglosigkeit und Leid stehen gegeneinander.
Hilf du uns allen, dass wir aufhören,
die Gegensätze zu verschärfen und anfangen,
einander Brüder und Schwestern zu sein.

(Nach einem Tagesgebet im Messbuch)


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