(Argentinien)






1938 bat der Bischof der Stadt San Salvador de Jujuy im Norden Argentiniens bei einem Besuch in Wien um Schwestern für seine Diözese. Nach schwierigen Anfängen konnten die Schwestern im Erziehungs- und Bildungsbereich sowie in Pflege- und Pastoraldiensten zum Wohl der Menschen wirken. 1947 wurde in San Salvador der Jujuy eine Schule aufgebaut, ab 1991 eine weitere für Kinder sehr armer Familien in einem Stadtrandviertel. Dort sind Schulbesuch und Essen kostenlos. Vielen Eltern hat dieses Werk Hoffnung auf eine bessere Zukunft für ihre Kinder ermöglicht. In beiden Schulen arbeiten zahlreiche Lehrkräfte gemeinsam mit den Schwestern an der Bildung von Kindern und Jugendlichen auf der Grundlage der Werte des Evangeliums. Die „Elternschule“ unterstützt die Erziehungsarbeit in den Familien; „Kurse der Ehe-Erneuerung“ tragen zu vertieftem Verständnis des Ehesakramentes bei.
 
1980 wurde ein Heim für 5 - 12 jährige Waisenbuben in San Luis übernommen. Die meisten der Buben hatten dort ihre einzige Heimat. 2004 mussten sich die beiden dort tätigen Schwestern - wie alle Ordensangehörigen - auf Anordnung der Provinzbehörde aus diesem Aufgabenbereich zurückziehen. Seitdem arbeiten sie in Metán (Salta, Nachbarprovinz von Jujuy) in der der Pfarrei und in der Pastoral der einheimischen Bevölkerung mit und übernahmen eine Mensa für Kinder und alte Menschen.
 
In allen Diensten geht es um die Förderung der menschlichen Würde in allen Lebensphasen und Situationen. Schulen und Gemeinschaften sind offen für alle, unabhängig von sozialer und wirtschaftlicher Stellung oder Religionszugehörigkeit. Das Bestreben ist, dass sich die Menschen als von Gott geliebt und angenommen erfahren.
 
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