in Angola





In der Provinz Angola leben und wirken heute über 150 Schwestern vom Göttlichen Erlöser in 31 Niederlassungen.
 
Nach fast 40 Jahren grausamen Krieges (1975 - 2002) begann für Angola nach der Waffenruhe die Zeit des Aufbaus. Die Schwestern, die während der ganzen unruhigen Zeit bei den Menschen waren, bauen mit an einer Zivilisation des Friedens und der Gerechtigkeit.
 
Die Schwestern versuchen, die Folgen des Krieges ein wenig zu lindern, nehmen z.B. Waisenkinder auf, geben ihnen ein Zuhause, in dem sie ohne Angst leben können und versorgt werden, und ermöglichen ihnen eine gute Schulbildung.
 
In der pastoralen Tätigkeit sehen die Schwestern eine wichtige Aufgabe, um gegen Hass und Werteverfall, für Versöhnung und Verzeihung einzutreten.
Sie engagieren sich auch im Gesundheitswesen, versorgen die Menschen medizinisch, kämpfen gegen Malaria, Diphterie und Unterernährung und verhelfen Kriegsversehrten wieder zu einem menschenwürdigen Leben.
 
Einige Schwestern setzen sich besonders ein für die Würde der Frau. In der kritischen Auseinandersetzung mit ihrer Lebenssituation lernen die Frauen in eigenen Gruppen die Resignation zu überwinden und so nicht länger Spielball der Mächte zu sein.
 
Das Dasein der Schwestern seit dem Jahre 1936 bis heute lässt die Menschen etwas spüren von der bleibenden Nähe und Zuwendung Gottes, der allen Menschen Frieden und Hoffnung schenken will.
 
Mehr unter: Leben und Wirken der Schwestern


Zur Druckversion
Seite empfehlen
HomeAktuellesArchivImpressumKontaktSitemap